Um meine Diplomarbeit wie geplant bis Ende September abzuschließen, verbringe ich gerade jede freie Minute in der Bibliothek. Leider bleibt mir dabei keine Zeit, parallel dieses Blog entsprechend zu pflegen.
Aber schon Anfang Oktober werde ich mich wieder aktiv zurückmelden, und exklusiv die Ergebnisse meiner Studie zum Thema “Videojournalismus bei Tageszeitungen” veröffentlichen.
Menschen. Das ist der Inhalt des Human Project, einem Videoprojekt der jungen kanadischen Produzenten von Receive Bacon.
Menschen. Menschen, die an sich eigentlich recht gewöhnlich sind. Und auch die Geschichten die sie erzählen, sind meistens nichts besonderes: Sie haben Narben, ihren Job verloren oder eine Leiche gefunden. Manchmal sind ihre Anekdoten sogar ein bisschen peinlich.
So it only made sense to me to stop making films about topics but instead make them about just people in general and the weird cool stories that we all have to share but rarely get to document because we simply think they are insignificant.
(Bert McKinley via studio.fu)
Und genau darin steckt das Ungewöhnliche dieser Geschichten.
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Seit zwei Wochen wagt Michalis Pantelouris ein Experiment. Der Freie Journalist und Blogger recherchiert gerade in Griechenland und veröffentlicht seine Ergebnisse online auf der Plattform der Zeitschrift Neon.
Das ist ungewöhnlicher, als es auf den ersten Blick vielleicht scheinen mag. Erlaubt es doch dem Leser, Einblicke in die Arbeitsweise eines Journalisten zu erhalten – und nicht nur das fertige Produkt vorgesetzt zu bekommen. Ungewöhnlich ist das vor allem auch deshalb, weil Journalisten in der Regel nicht gerade durch Transparenz glänzen. Sei es bei der Nennung von Quellen (“so ein Sprecher”), der Angabe von Dokumenten (“laut aktueller Studien”) oder eben der Offenlegung des Recherchewegs. Weiterlesen »
Leser bezahlen freiwillig für journalistische Inhalte im Web. Der Traum jedes Verlegers. Aber wie sieht es mit der Bezahlbereitschaft der Internetnutzer aus?
Untersuchungen gibt es einige, eindeutige Ergebnisse: Fehlanzeige.
Ich wage hier den Versuch zwei häufig zitierte Studien zu anlaysieren, die beide auf Untersuchungen aus dem Herbst 2009 basieren, von denen eine auf einer Untersuchung aus dem Herbst 2009 basiert, die andere auf einer Untersuchung vom Anfang dieses Jahres. Weiterlesen »
Google-Anzeigen sind ja schon was Feines. Der Redakteur schreibt seinen Artikel, gibt ein paar Schlagwörter an (sofern diese nicht sogar automatisch erfasst werden), und Google wählt die Anzeigen selbstständig aus. Vorbei die Zeiten, als Redaktionen noch selber auf Akquise direkt beim Kunden gehen mussten.
Manchmal wäre es aber trotzdem ganz geschickt, wenn die Redaktion doch noch mal einen kleinen Blick drauf wirft, was der Internet-Gigant ihnen da in die Artikel pflanzt. Weiterlesen »
Ich bin ja seit einiger Zeit als Videojournalist tätig. Und weil ich immer noch an das Buch in seiner Analogform glaube, habe ich mir kürzlich das Buch “Videojournalismus” von Sabine Streich besorgt.
Inhaltlich, da bin ich mit dem Buch eigentlich recht zufrieden. Allerdings bin ich jemand, den Rechtschreib-, Grammatik und Formatierungsfehler geradezu anspringen. Das war auch einer der Gründe, weshalb ich mein taz-Probeabo vor ein paar Jahren nicht verlängert habe.
Ich kann eine Publikation beim besten Willen nicht ernst nehmen, wenn ich das Gefühl habe, dass der Autor sein wichtigstes Werkzeug, die Sprache, nicht im Griff hat. Ab und zu ein Tippfehler, das kommt vor. Aber wenn ich in jedem zweiten Absatz an einem hängen bleibe – wie soll ich glauben, dass wenigstens die Fakten korrekt sind? Weiterlesen »
Nach all den Aliensichtungen der letzten Zeit, und nachdem sogar schon Kühe in Ufos gebeamt wurden, haben die Ufo-Fachleute von der Bildzeitung gestern schon wieder ein hochauflösendes Video gefunden:

Screenshot: Bild.de
Und gleich haben sich die Kollegen gefragt, was das wohl sein könnte. Haben Sie eine Idee?
Die Mannschaft aus der Science-Fiction-Redaktion von bild.de hat schon ein paar Ideen: Weiterlesen »
Sicher kennen Sie diese unausstehlichen Typen. Man trifft sie auf Partys, in der Bar oder im Bus. Sie haben alles schon gesehen, alles schon gemacht und sind dazu noch unglaublich witzig. Sie sind der Mittelpunkt ihres kleinen Universums. Nichts scheint ihnen peinlich zu sein.
Fast nichts. Einer, der selbst diesen Menschen peinlich sein dürfte, hat jetzt eine neue Möglichkeit entdeckt, sich der Welt in all seiner Selbstverliebtheit mitzuteilen. Seit etwas mehr als zwei Wochen bloggt BILD-Chef Kai Diekmann. Und das in einer Selbstgefälligkeit, die ihresgleichen sucht. Weiterlesen »
Das Konfliktpotential dieser Geschichte ist eher gering: Offensichtlich hat Barack Obama am Wochenende zum ersten Mal seit seiner Ernennung zum Präsidenten mit einer Frau Golf gespielt.
Deshalb ist durchaus erstaunlich, was das konservative Vote Blog daraus macht:
President Obama (not pictured) and chief domestic policy advisor Melody Barnes (not pictured) went golfing today. Barnes is the first female to join Obama on the golf course since he became president.
Ein bisschen Werbung in eigener Sache: Fuer suedeutsche.de war ich auf dem Bridge Day in West Virginia.
Es war das erste Mal, dass ich von einem Termin sowohl Video, als auch Fotos und Text liefern musste. Definitiv eine Herausforderung. Und ich weiß nicht recht ob ich die Entwicklung zur Crossmedia-Wollmilchsau wirklich begrüßen soll. Mit ein wenig Übung wird es sicher leichter, die Orientierung vor Ort – Welches Bild fotografieren, welches lieber filmen? – und beim Bearbeiten – Welches Zitat ins Video, welches lieber in den Text? – zu behalten.
Fraglich allerdings, ob sich im Internet so auf Dauer Qualitätsstandards definieren lassen, die diesen Ausdruck auch tatsächlich verdient haben.
PS: Ich bitte um Verzeihung für alle fehlenden Umlaute. Die sind in den USA nicht ganz leicht zu finden.
Nachtrag: Umlaute hinzugefügt.








