Sehr geehrtes Lektorat,
als Freier Videojournalist habe ich mir kürzlich das Buch “Videojournalismus” von Sabine Streich zugelegt. Inhaltlich bin ich mit damit zufrieden und konnte einiges Interessantes dazulernen.
Dennoch habe ich ein Problem mit dem Buch: Die ungewöhnlich hohe Dichte an offensichtlichen Grammatik- und Rechtschreibfehlern macht es mir unmöglich, die Lektüre tatsächlich zu genießen.
Einige Beispiele:
“Sie misslingen leicht und lassen das Material wirken amateurhaft.”
“VJs folgen dem Leben uns gestalteen es nicht um.”
Stattdessen soltte, die Person, über die Sie einen Film machen (…)” (alle Seite 29)
“(…) ob man an einem PC oder Applearbeitet.” (Seite 36)
“Bei Final Cut von Appel (…)” (Seite 40)
“(…) was man ihm sag,t und dann stürzt er auch noch dauernd ab.”
“(…) und das er nur Nullen und Einsen denkt.” (beide Seite 43)
“(…) will man Fakten (…) wissenreine Informationen wissen.” (Seite 48)
“Viele VJ finden mehr und mehr Gefallen (…)” (Seite 49)
“Finden Sie ein Problem, (…) eine innere Motivatio!” (Seite 51)
usw…
Auch folgende Rechnung bedarf einer Überprüfung: 5×4x3×2x1=1.320 (Seite 21)
Vielleicht haben Sie alle oder einige dieser Fehler schon gefunden und korrigiert. In diesem Fall betrachten Sie meine Nachricht als gegenstandslos.
Andernfalls hoffe ich, dass ich ein wenig zu einer fehlerfreieren Neuauflage des Buches beitragen konnte.
Mit freundlichen Grüßen,
Matthias Fleischer
Ich bin ja seit einiger Zeit als Videojournalist tätig. Und weil ich immer noch an das Buch in seiner Analogform glaube, habe ich mir kürzlich das Buch “Videojournalismus” von Sabine Streich besorgt.
Inhaltlich, da bin ich mit dem Buch eigentlich recht zufrieden. Allerdings bin ich jemand, den Rechtschreib-, Grammatik und Formatierungsfehler geradezu anspringen. Das war auch einer der Gründe, weshalb ich mein taz-Probeabo vor ein paar Jahren nicht verlängert habe.
Ich kann eine Publikation beim besten Willen nicht ernst nehmen, wenn ich das Gefühl habe, dass der Autor sein wichtigstes Werkzeug, die Sprache, nicht im Griff hat. Ab und zu ein Tippfehler, das kommt vor. Aber wenn ich in jedem zweiten Absatz an einem hängen bleibe – wie soll ich glauben, dass wenigstens die Fakten korrekt sind? Weiterlesen »